Praxistest: Raidlight Responsiv 20L

RAIDLIGHT RESPONSIV 20 LITER

Seit 1999 produzieren Raidlight aus Frankreich Ausrüstungsgegenstände für Trailrunner. Damals vermutlich noch für Adventurera-cer, denn Trailrunning war ja kaum als Sport erfunden im alten Jahrtausend.
2017 lief nun Nathalie Mauclair in einem Raidlight-Rucksack zum Sieg beim Marathon des Sables und wir stellen fest: Sie hätte wohl kaum einen besseren 20-Liter-Laufrucksack tragen können.
Auf unseren Testläufen haben wir das Leichtgewicht lieben gelernt, denn es sitzt nahezu perfekt, komfortabel und ist dabei an diversen Stellen sehr individuell anpassbar. Der im Laser-Stoffschnittverfahren gefertigte RESPONSIV verzichtet weitestgehend auf Nähte und reduziert Reibungen. Allgemein auffällig sind die weichen und leichten Materialien, die die Waage bei nur 260 Gramm stoppen lassen.
Das Hauptfach fasst lässig und durch eine großzügige Öffnung voluminöse Gegenstände. Insgesamt sieben Taschen an durchweg gut erreichbaren Positionen fassen im Prinzip alle Dinge, die wir so mit uns tragen wollen. Alle Taschen sind dabei stretchfähig. Der Responsiv kommt in dieser Ausführungsvariante mit den beiden passenden 600-ml-Softflasks, die stabil in der Front ihren Platz finden und dank einem Verlängerungsstück zum Trinken nicht herausgeholt werden müssen. Ein BOA-Schnellverschluss auf Hüfthöhe und weitere klassische Verschlüsse, die intuitiv und einfach einstellbar sind, passen den Rucksack je nach Konstitution perfekt an. Auch bei voller und schwerer Bepackung liegt er kompakt an und es lässt sich in ihm durchaus noch gut laufen. Besonders gut gefallen uns die gepolsterten, aber nicht überdimensionierten Schultergurte, die – wie der Rückenteil auch – mit einem atmungsaktiven Meshmaterial ausgestattet sind.
Der RESPONSIV 20 Liter inklusive zwei Softflasks kostet 142 Euro und ist bei 30 °C waschmaschinenfest.

www.raidlight.com

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