Praxistest: OMM Kamleika Jacke

OMM
Kamleika Smock
Dass eine Regenjacke bunt ist sind wir gewohnt. Das kennen wir und Farbe kommt meist gut an. Neu an dieser Jacke, die als Smockversion ihren Zipper nur bis zur Hälfte öffnet, ist jedoch das Material.
Anders als bei den meisten wasserdichten Jacken ist das 4-Wege-Material weich und sehr dehnbar. Das hat mehrere Vorteile: Der Kamleika Smock der Briten ist flexibel, hat hohen Tragekomfort und raschelt nicht. All jene die sich am „Plastikgefühl“ der Regenjacken stören mag diese Haptik wie eine Erlösung vorkommen.
Der doch sportliche Schnitt ist in keiner Weise einengend sondern immer bequem. Der verlängerte Rücken, Daumenschlaufen und ein hoher Kragen fallen positiv auf. Die Kapuze mit Kordelzug und Schild lässt sich perfekt der Kopfform anpassen. Erstaunlich ist die Wassersäule von 20.000m. Diese qualifiziert die Kamleika zur ernsthaften Wetterschutzjacke, und auch im Testlauf ging hier selbst nach Stunden kein Niederschlag durch die Membran. Wir blieben trocken! Auffallend sind die Details: verklebte Nähte von innen, verschweißte Reißverschlüsse außen und eine große Brusttasche. Für „nur“ 176,90 Euro kann diese Jacke von OMM mit Spezialisten von Salomon, Haglöfs, Montane oder Arc´teryx mithalten. Eine echte Alternative in Farbe oder in Schwarz. Einziger schmaler Kritikpunkt ist die Atmungsaktivität. Bei intensiven Einheiten schwitzt man recht schnell in ihr – der lange Zipper sorgt jedoch für die nötige Luftzirkulation.
Gewicht: 230 Gramm
Größen: S-XL
www.theomm.com

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